Vorläufer der WTO das GATT
Freihandel
Machtkampf zwischen den Industrieländern und der Dritten Welt
·nach dem 2 ten Weltkrieg
eine stabile freihändlerische Ordnung
·1944 Bretton Woods ,UN- Konferenz *Gründung des IWF und der Weltbank
der IWF sollte Internationale Kooperation auf dem Gebiet der Währungspolitik, die Sicherung der Währungsstabilität und Finanztransaktionen fördern/ Zahlungsbilanzschwierigkeiten mit Krediten aushelfen,
Die Schwesterorganisation Weltbank stützenden Rahmen für Auslandsinvestitionen bilden
die Stimmrechte hängen von der Höhe der Einzahlungen der Länder ab, conträr zur UN
Die Aktivitäten wurden durch das GATT "Allgemeine Zoll und Handelsabkommen ergänzt"- 30.10.1947
GATT Teil IV der ITO, doch ITO von den USA verhindert, Status eines multilateralen Abkommens
Ziel des GATT die Gatt Prinzipien Þ siehe MFN, Inländerbehandlung, Reziporität, Taarifizierung und Ausnahmen
ReziporitätÞ das Gatt Prinzip der Gegenseitigkeit bindet Handelszugeständnisse an gleichwertige Gegenleistungen der Vertragspartner, ebenso wie es Abwehr- und Gegenmassnahmen auf ein den Restriktionen entsprechendes Mass beschränkt. Mit dieser Regel werden also auch strafaktionen gegen vorgeblich "unfaire" Handelspartner begründet. 1966 wurde formal die Möglichkeit der Nicht-Reziporitätbei Vergünstigungen für Entwicklungsländer aufgenommen.
ZollsenkungenÞ
ZolleskalationÞ Steigerung der Zölle auf Primärgüter je nach Verarbeitungsstufe(z.B gerösteter/ ungerösteter Kaffee); so wird die gewinnbringende weiterverarbeitung in den Exportländern unterdrückt Kennedy Runde( 1964 1967) tokyo runde ( 1973 1979) Urungay Runde ( 1986-1994)
UNCTADÞ United Nations Conference on Trade and Development, Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen, bestimmt durch die entwicklungsländer
NTM/NNTHÞ Non-Tarif Measures
Nichttarifäre Handelshemmnisse, nicht auf Zöllen basierende handelspolitische Massnahmen(Import Quoten, Auflagen, Komplizierte Bestimmungen) häufig als untransparent und protektionistisch angesehen
MFAÞ Multi Fibree Agreement, Welttextilabkommen, schützt die Industrieländer mit Quotenregelungen vor der Konkurrenz aus dem Süden, in der Urugayrunde wurde das MFA als Zugeständniss an die Entwicklungsländer in das GATT mit einbezogen und sein langsames Auslaufen beschlossen die Umsetzung ist allerdings fraglich.
TNC/TNKÞ Transnational Coporation/ Transnationaler Konzern 1995 Errichtung der WTO die Institutionalisierung des GATT(Überführung des G. in die W.)
Struktur der WTO
* das höchste Organ die Ministerkonferenz sie tagt alle 2 Jahre
* der Allgemeine Rat/General Council trifft sich halbjährlich, überwacht Umsetzung der Abkommen
die Streitschlichtungsstelle (Dispute Settlement Body)
· Organ zur Überprüfung nationaler Handelspolitiken( Trade Policicy Review Body)
Þ Einzelabkommen:GATT 94
GATSÞ General Agreement on Trade in Services, Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen, am 30.10.47 in genf von zunächst 28 Staaten unterzeichnetes multilaterales Abkommen zur Liberalisierung des Welthandels, das vor allemin den bisher 8 grossen Verhandlungsrunden vertieft und erweitert wurde, Sekretariat in Genf 1995 in die WTO überführt
TRIPÞ Trade Related Aspects of Intellectual Property Rights, Abkommen im rahmen der Uruguay-Runde des GATT über handelsbezogene Aspekte des Schutzes geistiger Eigentumsrechte ( Patente, Lizenze; Warenzeichen etc.)
Zukunftsaussichten
WTO bedeutet die Anpassung und Erweiterung von Normen und Regulativen des Weltmarktverkehrs
Weltmarktakteure (Konzerne) und Instrumente
WTO, GATT, IWF, OECD, BIZ Instrumente kapitalistischer Globalisierung (Weltmarktagenturen)
Massgebliche Akteure "hochkonzentrierte und- zentralisierte Einzelkapitalen , vor allem der avanciertesten kapitalistischen Gesellschaften, sowie in deren Finanzkapital"
noch fehlen 2 Weltmächte in der WTO, Russland und China
Protektionismus des Nordens oder Forderungen zur ökologischen Reform des WTO-Regimes
1.multilaterale Umweltabkommen
2. Verankerung des Vorsorgeprinzips
3. Produktionsbezogene Umweltstandards
4. Abbau umweltschädigender Subventionen
Gegen die Machterweiterung der WTO
WTO hat zur Konzentraion des Wohlstandes in der Hände einiger weniger geführt
nicht nachhaltige Muster der Produktion des Konsums
das WTO System seine Gesetze und Verfahren undemokratisch, undurchsichtig und nicht berechenbar
führt zu weiteren Liberalisierung
das Regelwerk der WTO wird anderen übergestülpt
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